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Tiger and Dragon – Schwertkampf und Liebesgeschichte

Partnerprobleme? Dann schnappt die angebetete / den abgöttisch verehrten Frau/Mann und fesselt sie an die Couch. Zum Fernsehen. Vielleicht kann ein guter Film die Beziehung noch retten…

Was für eine blöde Einleitung… 🙂

Der Film ist aber gut und heißt: Tiger and Dragon. Im Original heißt er Crouching Tiger, Hidden Dragon und im ganz originellen Original hat er sicherlich einen chinesischen Namen, den auszusprechen mir den Zungenmuskel brechen würde. Im Film geht es um Schwertkämpfer und durch die Luft fliegende Mönche. Und Liebe. Und eine Kampfkunst namens Wu-Dan. Und Liebe.

Der Film ist als das Martial-Arts-Steckenpferd von Regisseur Ang Lee beworben worden – nach dem Ende hat man aber trotz aller cool in Szene gesetzten Kämpfe das Gefühl, einen Liebesfilm gesehen zu haben. Habe ich schon erwähnt, das Liebe im Film eine nicht abzustreitende Rolle spielt?

Tiger and Dragon ist dabei kein Film der leisen Töne. Auch kein übertriebener Hollywood-Kitsch. Der Film beruhigt, nimmt mit, regt auf, tröstet, wühlt auf und berührt den Zuschauer. Ein sehr schöner Film, für den man eine gehörige Portion Fantasy-Akzeptanz braucht – es soll vorgekommen sein, dass Zuschauer im Kino GELACHT haben, nur weil die Menschen plötzlich fliegen konnten.

Aufgrund der nicht zu unterschätzenden Dummheit des Kinopublikums also auch kein Film fürs Kino, sondern der perfekte Couchkuschelfilm für Beziehungen mit Burn Out Syndrom.

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