Flirten, chatten, kennenlernen – Im Internet finden Sie zahlreiche Singlebörsen, die Ihre Suche nach interessanten Menschen und potentiellen Partnern erleichtern. Erfahren Sie hier, worauf Sie im Wesentlichen achten sollten, wenn Sie ein Profil bei einer Singlebörse erstellen möchten.
Wenn Sie im Internet auf der Suche nach einem Partner sind und sich bereits ein Profil bei einer Singlebörse angelegt haben, entscheidet es sich oftmals in den ersten Sekunden, ob andere Mitglieder mit Ihnen Kontakt aufnehmen möchten oder ob sie Ihr Profil sofort wieder wegklicken werden. Ihr persönliches Profil ist vergleichbar mit einer Visitenkarte. Welche Angaben sollten Sie unbedingt machen? Worauf kommt es genau an? Wie können Sie als Single die Aufmerksamkeit anderer Mitglieder auf sich lenken? [...mehr]
Das Angebot an Singlebörsen und Flirtveranstaltungen zeigt uns immer wieder, wie viele Menschen auf der Suche nach der wahren Liebe sind. Für alleinerziehende Eltern erschwert sich die Partnersuche, denn sie müssen nicht nur auf ihre Bedürfnisse achten, sondern vor allem auf die ihres Kindes.
Viele Singles befinden sich auf der Partnersuche, ihr Ziel ist die große Liebe des Lebens zu finden. Die Partnersuche für Alleinerziehende ist noch mal schwerer, denn sie befinden sich auf der Suche nach dem perfekten Partner und Ersatzelternteil. Die Vielzahl an Singlebörsen und Veranstaltungen erleichtern nun die Partnersuche mit Kind. Durch diese gezielte Suche, können Alleinerziehende so manchem Problem, das der Partnersuche mit Kind einhergeht, aus dem Weg gehen.
Übliche Probleme bei der Partnersuche mit Kind
Für viele Singles ohne Kind ist es schwer zu akzeptieren, dass das Kind des zukünftigen Partners immer an erster Stelle stehen wird. Sie sind nicht bereit dafür [...mehr]
Sexanzeigen sind grundsätzlich erlaubt, egal ob in Zeitschriften, Zeitungen oder Magazinen. Das Thema, dass Prostituierte für sich selbst werben, ist jedoch immer noch heiß umstritten. Wie steht Ihr dazu? Pro oder Kontra Sexanzeigen?
Sogar der Bundesgerichtshof sprach sich nicht ausdrücklich gegen Sexanzeigen aus. Es liegt, laut Gesetzt, nur dann ein Vergehen vor wenn die Werbung der Prostituierten „grob anstößig“ sei. Tja…was immer das heißen soll. Ist sehr weit gefasst dieser Paragraph. Also Jugendschutz sieht anders aus. Mittlerweile gibt es auch Bi-Kontaktanzeigen, die auf ein sexuelles Abenteuer hinaus zielen.
Das Schöne am Internet ist, dass es voller Gleichgesinnte ist. Welche Vorlieben auch immer man so hat, es finden sich garantiert Mitstreiter. Wenn Sie sich denken “Ein bisschen Bi schadet nie”, aber nicht wissen, wo Sie Ihre Neigung ausleben sollen, dann versuchen Sie es doch mit einer entsprechenden Kontaktanzeige.
Sie lieben das andere Geschlecht, aber ein gleichgeschlechtliches Tête-à-tête würde Sie auch mal reizen. Doch Sie fragen sich, wie und wo Sie jemanden mit den selben Neigungen kennen lernen sollen. Sie ahnen es längt: im Internet natürlich.
Bi-Sexualität ist die Lust auf beide Geschlechter. Nebeneinander oder gleichzeitig. In den meisten Fällen aber steht nicht die Partnerschaft im Vordergrund, sondern einzig und allein das erotische Vergnügen. Viele Bi-Sexuelle führen eine Hetero-Beziehung, fühlen sich aber sexuell auch vom gleichen Geschlecht angezogen.
Bei Frauen ist das Vorkommen und auch die Akzeptanz des Bi-Sex’ deutlich höher, was vor allem gesellschaftliche Gründe hat. Frauen können sich viel ungenierter öffentlich um den Hals fallen, sich küssen, Hand-in-Hand gehen, ohne dass das automatisch als lesbische Liebe verstanden wird. Oftmals sind das ganz einfach Freundschaftsgesten. Männer vermeiden zärtliche Berührungen mit ihren Artgenossen, es sei denn es fällt ein Tor beim Fußball. Wenn darüber hinaus das Bedürfnis nach intimen Kontakten mit Männern besteht, ohne dass man sich als homosexuell bezeichnen würde, dann bieten sich Kontaktanzeigen an. Auch Frauen, die ansonsten Leben und Lieben mit Männern bevorzugen, können auf diese Weise ein gleichgeschlechtliches Abenteuer finden.
Es gibt zahlreiche Online-Börsen, die kategorisiert sind, so kann nichts schief gehen. Man verfasst einfach ein kleines Textchen mit den drei “Ws”: Wo?, Wann? und Was? und wird vermutlich nicht lange auf prickelnde Reaktionen warten müssen.
Wenn man sich aus verständlichen Gründen nicht in den eigenen vier Wänden treffen möchte, bieten sich entweder Hotelzimmer oder entsprechende Clubs an. Vielleicht hat es Sie ohnehin längst gereizt, in einer halb-öffentlichen und dennoch anonymisierten Atmosphäre ihren Gelüsten freien Lauf zu lassen. Auch nach Swingerclubs, Bi-Sex-Partys oder gar Orgien kann man gezielt in Online-Dating-Portalen suchen. [...mehr]
Ist die Liebe nicht schön? Überall sieht man in den Straßen verliebte Paare, die sich ihr Leben ohne den Partner gar nicht vorstellen können. Wer träumt nicht von der großen Liebe und das Leben gemeinsam mit einem geliebten Menschen zu verbringen? Aber was wenn kein Partner da ist?
Es gibt Menschen, denen das Glück einer erfüllten Liebesbeziehung verwehrt ist, die sich danach sehen ihr Leben mit jemanden zu teilen.
Warum sind Menschen allein? Sind sie aus Überzeugung Singles oder war bislang nie die/der wirklich Richtige dabei? Vielleicht liegen die Gründe für das Alleinsein auch ganz wo anderes. Einige Menschen sprechen von Beziehungsangst – sie haben im wahrsten Sinne Angst eine Beziehung einzugehen. Woran mag das liegen?
Etwa an den eigenen Selbstzweifeln man könne sich niemals mit einer anderen Person arrangieren und ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt? Angst davor den Partner zu enttäuschen oder selbst enttäuscht zu werden?
Vielleicht sind es aber auch die Zweifel verbunden mit bislang gescheiterten Beziehungen, die einem bei einem neuen Liebesglück im Wege stehen. Lebt man jedoch mit dem ständigen Zweifeln über gescheiterte Beziehungen, dann kann es schwer werden sich jemandem wieder anzuvertrauen.
Teils liegt es jedoch auch an aus der Kindheit begründeten Verlusten. Bei sogenannten Trennungskindern hat der Vater oder die Mutter die Familie aus irgendeinem Grund verlassen. Gerade die zurückgelassenen Personen werden wahrscheinlich ihr Leben lang unter Bindungsängsten oder Verlustängsten leiden. Ihnen wird es teilweise schwer fallen das Vetrauen zu anderen Personen aufzubauen, weil die Angst im Hinterkopf besteht verlassen zu werden.
Enttäuschungen gibt es leider immer mal im Leben, aber es lohnt sich in jedem Fall eine Beziehung einzugehen und die bisherigen Zweifel oder gar Ängste versuchen zu überwinden. Wenn man keine Risiken im Leben eingeht, erspart man sich sicherlich einige Enttäuschungen und Partnerprobleme, aber dafür auch auf die Liebe zu verzichten? Wer nichts riskiert, kann auch nichts gewinnen! Eine lohnt sich für eine Beziehung zu kämpfen.
Wie heisst es doch so schön – Wer nicht einmal in seinem Leben so richtig verliebt war, der hat nicht wirklich sein Leben gelebt und etwas Entscheidendes versäumt.
Seit einigen Jahren gibt es professionelle Agenturen, die im Stil von Single-Kontaktbörsen Leute zusammenbringen – diesmal aber nicht für die längere Beziehung, sondern für Seitensprünge.
Anders als das Online-Dating ist dieser Aspekt des Online-Lebens von Anonymität und Sex geprägt. Hier gehts nun mal nicht wirklich darum, einfühlsame Wahrheiten und die Persönlichkeit des anderen Menschen zu erfahren, es zählen vor allem körperliche Werte.
Dass das unter “Seitensprung” verkauft wird ist übrigens nur ein Marketing-Gag, meines Wissens prüfen die nicht nach, ob man in einer festen Beziehung oder verheiratet ist… Obwohl das eine echte Marktlücke wäre, in Verbindung mit einem Ebay-Seller für gebrauchte Eheringe zum Beispiel. Naja, der Name hat wahrscheinlich außer mir eh keinen irritiert.
In der Natur der Sache liegt wohl, dass sich auf solchen Portalen zuerst mal die Männer tummeln. Deshalb zeichnen sich die “renommierten” Portale dadurch aus, dass ein annäherndes 50:50 Verhältnis zwischen Mann und Frau herrscht. Angeblich sollen die sogar “primär in Frauenzeitschriften oder sogar im Fernsehen werben”, behauptet SinglebörsenVergleich.de. Auf dem Portal hab ich übrigens gleich einen Knaller gefunden, den ich Euch nicht vorenthalten möchte. Meet2Cheat wird da als “größte reinrassige Seitensprung – Agentur der Welt!” angepriesen. Meine Herrn! Hoffentlich ist das das einzige Überbleibsel von 1932, was sich bei denen finden lässt, ansonsten fallen die Seitensprünge wohl nicht mehr ganz so frisch wie gewünscht aus…
Andere heiße Kandidaten fürs niveauvolle Seitenspringen sind Lovepoint.de und Anneweb. Letzteres Portal kämpft übrigens, soweit ich das verstanden habe, mit einer Frauenminderheit. Dafür sieht es irgendwie am freundlichsten aus, die anderen beiden machen mit maximal klinischem Look, der wohl Seriösität ausstrahlen soll, auf mich den Eindruck von Werbesites großer Versicherungsfirmen.
Gut, ausprobiert hab ichs nicht und vielleicht verkenne ich die Qualität der angebotenen Dienste, so richtig erotisch will das Ganze bei mir nicht ankommen.
Die Liebeskomödie “E-Mail für dich”, Ende 1998 in den amerikanischen Kinos und Anfang 1999 auch auf den deutschen Kinoleinwänden erschienen, bereitete den Durchbruch einer sozialen Innovation vor, und zwar des Internet-Datings. Dieser Film führte die faszinierenden Möglichkeiten des Internets vor Augen, die in der Offline-Realität praktisch unmöglich erscheinen. Dank der Anonymität, die dieses neue Medium bietet, können sogar Menschen, die sich im realen Leben als harte Konkurrenten gegenüberstehen, ihre innersten Gedanken austauschen und sich dadurch kennen lernen und ineinander verlieben.
Mittlerweile ist für viele Alleinstehende der Besuch von Singlebörsen und Sexkontaktportalen so selbstverständlich wie der Gang in eine Kneipe. Monatlich sind ungefähr sieben Millionen deutsche Singles auf Online-Dating-Portalen aktiv. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Plattform www.singleboersen-vergleich.de. Sie will auch herausgefunden haben, dass sechs Millionen Deutsche bislang bei der Online-Partnersuche Erfolg hatten. Das Netz liegt in Deutschland hinter Partys und dem Arbeitsplatz auf Platz drei der Orte, an denen man heutzutage anbandelt.
Somit ist also normal geworden, was noch vor Jahren belächelt wurde oder peinlich war. Kein Wunder: Die neuen Medien sind tief in unseren Alltag eingedrungen und haben dabei unsere Partnerschaften verändert. Wer heute neben Internet und Handy eine Freundin oder einen Ehemann hat, führt meist eine multimediale Beziehung. Virtuelle und reale Welt überschneiden sich immer mehr. Reden beim Frühstück, Telefonieren am Nachmittag, Chatten in der Mittagspause, eine SMS am Abend – das gibt Raum für Streit (“Du hättest dich melden können, du hast doch ein Handy!”) – aber auch die Möglichkeit, sich des anderen immer wieder zu versichern. Mit Signalen, die nur sagen sollen: “Ich denke gerade an Dich!”
Wer so selbstverständlich mit Medien umgeht, der findet es nicht ungewöhnlich, wenn jemand im Netz seinen Partner findet. Andere fragen sich, wie das klappen soll: sich kennen lernen, ohne sich zu sehen. Einander vertrauen, ohne zu wissen, ob der andere über Probleme lacht, die man ihm erzählt. Wichtig ist die Ehrlichkeit. Das heißt nicht, dem Unbekannten alles zu erzählen. Aber was erzählt wird, sollte stimmen. Sonst vergibt man sich den größten Vorteil des Chats: Sich anzunähern, ohne dass Aussehen und Alter zunächst eine Rolle spielen.
Im Chat ist es leichter, sich zu öffnen. Sehr häufig findet sich jemand der passt, wenn auch natürlich nicht immer eine Partnerschaft daraus wird. Wer öfter denselben Chat besucht, wird Teil eines Freundeskreises. Jeder lernt die Eigenarten der anderen kennen, und oft wissen Freunde aus dem Chatroom mehr übereinander als Verwandte außerhalb des Netzes. Das kann schlecht sein, sofern man online eine anonyme Pseudo-Nähe aufbaut, die Beziehungen außerhalb des Internets uninteressanter erscheinen lässt. Das kann aber auch gut sein. Viele trauen sich, im Chat Probleme anzusprechen, und erleben, von den anderen verstanden zu werden. Und dann wagen sie es vielleicht auch, sich zu öffnen, wenn der PC aus ist. Zudem fällt vielen das Ansprechen leichter. Es gibt kein Risiko, Befangenheit schwindet und man kann sich unbeschwert so geben, wie man ist bzw. zu sein glaubt.
Für andere ist der Chat reine Zeitverschwendung. Die wollen nicht auf den Zufall warten, dass ihnen jemand über den digitalen Weg läuft. Und da kommen die professionellen Vermittler ins Spiel, die versprechen, Menschen über das Netz zusammenzubringen.
Das Problem: Bei vielen Diensten kann man sich gratis registrieren – und wird dann schon zu den Mitgliedern gezählt. Wer aber Kontakt aufnehmen will, muss zahlen. Das Konzept der Agenturen: Sie füllen ihre Datenbank mit den Vorlieben und Abneigungen einzelner Menschen und lassen dann ihre Computer ermitteln, wer zu wem passen könnte.
Jeder sucht, jeder ist das Ziel, eine Maschine produziert das Glück. Unterschiede gibt es nur in der Art und Weise, wie die Profile der potenziellen Partner ermittelt werden: indem der Kunde einzelne Punkte ankreuzt oder einen langen Persönlichkeitstest über sich ergehen lässt.
Der Boom der Netzbeziehungen und Internetkontaktbörsen könnte, kritisch betrachtet, allerdings auch darauf hindeuten, dass nun selbst Beziehungen in unserer Gesellschaft immer mehr Warencharakter bekommen, dass, was romantisch sein sollte, zum Eintrag im Terminkalender verkommt. Die meisten Mitdreißiger arbeiten viel, keiner hat mehr Zeit. Die Folge: Wer in Job und Alltag effizient sein muss, wird auch effizient seinen Partner suchen wollen.
Ein Plus solcher virtueller Angebote ist der fehlende Zeitdruck. Wenn eine Frage ans Eingemachte geht, kann man gar nicht oder erst am nächsten Tag antworten. Jeder kann nachdenken, ohne dass der andere reinredet. Doch man sollte nie vergessen, dass das Internet nur da ist, solange man im Netz ist. Geht man raus, ist man auf sich alleine gestellt. Und dann hilft eher jemand, der einen so richtig in den Arm nehmen kann. Folgendem Erlebnis entgeht man damit glücklicherweise:
Ein kurzer Rückblick: April 2007. Der Fernsehsender SF zeigt einen Beitrag zur Liebesbeziehung zwischen einem Jesuitenpater und einer katholischen Nonne. Ein Ding der Unmöglichkeit, sagen Sie? Keineswegs. Und es kommt noch dicker: Drei Jahrzehnte lang währte die heimliche Liebe bereits, bevor sie das Licht der Öffentlichkeit erreichte. Das riecht nach Regelverletzung, beinhaltet das priesterliche Gelübde doch nach wie vor den sexuellen Verzicht, den Zölibat.
Ein äußerst provokantes Thema also. So mancher Amtsinhaber der katholischen Kirche, aber sicherlich auch viele Gläubige, die das Vergnügen hatten, der Sendung beizuwohnen, dürfte einen Aufschrei der Entrüstung nur mühsam unterdrückt haben. Da sprechen diese beiden Menschen ganz offen von ihrer Liebe zueinander, von der in 30 Jahren gewachsenen Zuneigung. Dann plötzlich die Wende, einer Beruhigung gleich (zumindest für die katholische Obrigkeit) – Das Paar bekundet die rein platonische Natur seiner Liebe und verspricht, sie weiterhin auf dieser Ebene zu belassen, somit das Keuschheitsgelübde zu wahren.
Da fragt man sich: Ist der Mensch überhaupt dazu in der Lage? Kann er seine Triebe so sorgfältig unter den Tisch kehren? Sollte es wirklich möglich sein, das Tierische im Menschen Geschichte werden zu lassen?
Glaubt man den beiden, so ist dies gar nicht abwegig. Sie berichteten von ihrem ersten Zungenkuss, der zugleich eine Grenze darstellte. Ein weiteres Vordringen hätte möglicherweise unkontrollierbares Verhalten zur Konsequenz gehabt, einen Stein ins Rollen gebracht. Sie entschieden sich daher für den verstandesgeleiteten Weg. Liebe im Sinne von Zärtlichkeiten, von geistigem Austausch und gemeinsamen Stunden mit dem Wissen, angenommen und aufgehoben zu sein, eine Liebe, die nichts verlange, sondern gebe. Für viele Menschen vielleicht ein nicht erstrebenswerter Pfad, in jedem Fall ein schwieriges Unterfangen, dennoch durchaus spannend.
Es stellt sich die Frage, ob Menschen, die ihre körperlichen Bedürfnisse ausleben, auf bestimmte Erkenntnisse verzichten müssen. Nun ist es so, dass Liebe neben der Sexualität (Èros) mehrere Komponenten beinhaltet, wie zum Beispiel: bedingungslose Zuwendung, Freundschaft, Verantwortung einem anderen Menschen gegenüber, gegenseitige Anerkennung und Verständnis. Diese Reihe ließe sich beliebig weit ausführen, kann nicht auf einen Bereich beschränkt werden. Èros regiert die Welt, aber vielleicht geht es auch einen Moment lang ohne. Für eine Weile zumindest. Es lohnt sich, einmal darüber nachzudenken. Und möglicherweise zieht es keine Krise nach sich, wenn diese Weile ein wenig länger dauert. Fasten läutert. Enthaltsamkeit – von Zeit zu Zeit – wahrscheinlich ebenso. Man sollte jedoch nicht vergessen, darüber zu sprechen, so wie diese zwei Menschen. Beide halten übrigens den Zölibat der katholischen Kirche für ein Auslaufmodell. Was nicht heißt, dass sich der Einzelne nicht freiwillig diesem Weg verschreiben kann. Mit der Betonung auf kann, nicht muss! [...mehr]
Unser Leben ist bis an den Rand gefüllt mit Terminen und Events. Am Wochenende dies, heute abend das, und vorgestern war ich dort, weil der und der gesagt hat, da müsse man mal vorbeischauen. Selbst diejenigen, die sich für Ausgehmuffel und Stubenhocker halten, pflegen einen radikal anderen Lebenswandel als ihre Großeltern.
Alles ist schneller, öffentlicher und hektischer geworden. Wir gehen andauernd einkaufen, Ämter besuchen, und ins Restaurant. War früher das Taxi ein Luxusgegenstand, springt man in einer großen Stadt heute mal eben rein, um sich zum Ziel chauffieren zu lassen. Eigentlich müsste also die Basis da sein, jemanden kennenzulernen. Schließlich trifft man die unterschiedlichsten Leute und begibt sich an völlig verschiedene Orte in relativ kurzer Zeit.
Mal ganz abgesehen davon, dass die immer längeren Arbeitszeiten und der Stress die Leute müde und für eine Langzeitbeziehung ungeeigneter machen – das mit dem Kennenlernen sollte doch kein Problem sein? Falsch. Die meisten Dauersingles sind auf der Suche nach Gelegenheiten, und sehen meistens erst hinterher ein, wenn sich eine geboten hat. Darum: Wie lerne ich eigentlich jemanden kennen?
Im Internet: Die modernste Variante zuerst. Partnerbörsen, Kontaktanzeigen, Dates im Internet, viele Singles greifen auf diese Alternative zurück. Der Erfolg ist überraschend, weil die Grundlage der Beziehung ein Mausklick, ein Bild und maximal ein oder zwei Chats sind. Vorteil: Beim Chatten können die inneren Werte der Person oder das Fehlen derselben gut zutage treten. Nachteil: Zu Anfang SEHR unpersönlich.
Beim Sport: Schweiß, Keuchen und nachher ein überwältigendes Glücksgefühl – die Rede ist natürlich von… Sport! Ob Laufen oder Fitnesscenter, Schwimmen oder Kajakfahren, es bieten sich durch Vereine eigentlich immer Gelegenheiten für neue Bekanntschaften. Wer nicht gerne alleine joggt, kann sich im Netz sogar seinen Laufpartner heraussuchen.
Speed Dating: Argh. Seeehr merkwürdiger Brauch von der anderen Seite des Großen Teichs. Wems gefällt… Mir kommt Speeddating seltsam vor. Leute, die sich auf den ersten Blick verlieben, brauchen keine Date-Hilfe, für alle anderen ist ein 5-Minuten-Date meiner Meinung nach wenig hilfreich. Ein Vorteil ist sicherlich, dass man eine Menge Singles auf einem Haufen antrifft.
Zufällig: Man rennt über die Straße und mitten hinein in den Traumpartner! Man sitzt in der U-Bahn und flirtet mit dem Banknachbarn… Hier gilt: Carpe Diem! Wer die Chance nutzt und mutig ist, braucht natürlich immer noch Glück. Keine peinlichen Flirtsprüche verwenden, am Besten das sagen, was einem gerade einfällt.
Wo, wie oder wann ist eigentlich egal – mit etwas Aufmerksamkeit und Glauben an sich selbst schafft es jeder, über kurz oder lange neue Bekanntschaften zu schließen. Klar gehört Glück dazu, aber bei den Milliarden Singles da draußen laufen sicherlich fünf rum, die zu Dir passen!
Vor mehreren Jahren hat man seinen zukünftigen Partner in der Schule, in der Arbeit oder bei Bekannten kennengelernt. Nun geschieht es überwiegend vor dem Computer. Eins ist sicher: Partnersuche über das Internet wird immer populärer. Kein Wunder. Zum einen haben wir immer weniger Zeit, indem wir den ganzen Tag am Arbeitsplatz verbringen; zum anderen hat die heutige Gesellschaft Schwierigkeiten öffentlich mit Unbekannten Kontakt aufzunehmen. Es ist doch viel einfacher vor dem Computer anonym zu kommunizieren und dann eventuell ein Treffen zu vereinbaren. Allerdings werden auch traditionelle Medien, wie beispielsweise Kontaktanzeigen in Zeitungen, verwendet. Diese werden vor allem dann benutzt, wenn man kein Internet besitzt. Ob man allerdings den positiven Darstellungen immer glauben sollte?
Partnetsuche mit Hilfe von Kontaktanzeigen können zu positiven Resultaten führen. Müssen aber nicht. Es passiert sehr oft, dass man nach einem Blind-Date enttäuscht wieder zurückkommt. Oft stellt sich heraus, dass die oft positiven Darstellungen, wie ledig, durchtrainiert, selbständig mit Haus, das Gegenteil sind und das Foto von einem hübschen Mann vor mehreren Jahren gemacht worden ist, als er noch kein Übergewicht hatte. Sicherlich, es ist nicht immer so. Allerdings stellen sich leider sehr viele Leute positiver in Anzeigen dar, um überhaupt angesprochen zu werden. Später ist die Enttäuschung umso größer.
Es gibt allerdings auch andere Beispiele, die besagen, dass sich zwei Leute dank einer Kontaktanzeige gefunden haben und nun glücklich verheiratet sind. Versuchen sollte man es in jedem Fall. [...mehr]