» Film

Autor: Ernesto

Erotikfilme haben eine lange Tradition und so zeigten schon die ersten Film-Guckkästen bewegte Bilder von Frauen, die sich entkleideten oder nackt posierten. Im Laufe der Entwicklung der Filmindustrie entstanden diverse Klassiker der Erotikfilme, die nach wie vor für eine prickelnde Stimmung sorgen.


Pornofilme sind aufgrund ihres mangelnden Handlungs-Zusammenhangs besonders bei Frauen weniger beliebt. Laut Umfragen, würden auch Frauen viel häufiger Pornos schauen, wenn diese besser gemacht wären und nicht bloß banalen Inhalt zeigen würden, der meistens nur einen albernen Übergang zum eigentlichen Sex-Akt darstellt. Doch es gibt auch durchaus gut inszenierte Erotikfilme, die mehr zu bieten haben, als stumpfe Sex-Szenen. Die Palette reicht von anspruchsvollen Verfilmungen, über spezielle Filme für Frauen bis hin zu den Klassikern der Erotikfilme, welche sowohl mit Inhalt als auch mit der nötigen Portion prickelnder Erotik für eine anregende Stimmung sorgen.    [...mehr]


Autor: Ernesto

Die Erotikmesse Venus in Berlin ist wahrscheinlich die bekannteste ihrer Art in Deutschland und zieht jährlich jede Menge Fachbesucher und Verbraucher in die Hauptstadt. 2010 waren es rund 29.000 Interessierte, die sich auf der Venus die ein oder andere Anregung holten.

Seit 1997 gibt es die Erotikmesse Venus in Berlin, die sich stets mit den neuesten Trends in Sachen erotischem Lifestyle beschäftigt. Von einschlägigen Magazinen und DVDs über sexy Dessous und heiße Kostüme bis hin zu Erwachsenen-Spielzeug und köstliche Weine für einen romantischen Abend zu zweit wird hier alles präsentiert, was die Erotik-Branche so hergibt. 2011 soll die Messe den Besucherrekord des Vorjahres nach Möglichkeit noch übertreffen, doch egal, wie die Zahlen letztlich aussehen werden – heiß wird es mit Sicherheit!    [...mehr]


Autor: Eileen

Internetportale wie youporn und pornorama ist scheinbar jedem unbekannt dennoch sind sie häufig in der Diskussion, weil man hier Pornos kostenlos und völlig anonym sehen kann. Jugendschutz ist ein Problem bei den Portalen. Was können Eltern tun um ihre Kinder zu schützen?

Videos im Internet ansehen, makelessnoise © Flickr

Pornorama und Youporn sind weitläufig bekannt, wenn auch nur im Geheimen. Man kann hier wie bei anderen Videoportalen auch, Videos anschauen aber nicht downloaden. Oft wurde angezweifelt ob solche Seiten denn überhaupt legal sind, allerdings, da hier nicht illegal verbreitet wird, zumindest nichts downloadbar ist, kann man sie nicht verbieten.

Allerdings sind die Seiten für jedermann zugänglich, das heißt auch Kinder könnten auf die Pornos und laienhaften Mitschnitte zugreifen. Das ist ein echtes Problem, weshalb man vielleicht doch über eine Kindersicherung für den Computer nachdenken sollte.

Ein weiterer Knackpunkt ist die Verlinkung auf kostenpflichtige Seiten. Wer sich verklickt muss zahlen, so oder so, auch wenn man nur mal kurz neugierig war. Da tappt man natürlich schnell in die Abofalle und gerade Kindern kann dieser Fehler oftmals passieren. Eltern sollten auf jeden Fall im PC einen Kinderschutz einrichten, dieser kann solche Situtationen vermeiden. Diverse Seiten können vom Admin gesperrt werden. Denn wenn der Staat das nicht macht, müssen die Kinder durch ihre Eltern geschützt werden.

Aber mal abgesehen von Kindern, welche sich vielleicht auf solche Seiten verirren können, die meisten User sind immer noch die Erwachsenen, welche ihren geheimen Sexfantasien nachkommen wollen. Für die ist ein solche Livetreamseite natürlich sehr entgegenkommend. Wer erinnert sich nicht an den peinlichen Gang zum Hinterzimmer der Videothek um sich einen Porno auszuleihen oder aber an die verdrückten Gesichter, derjenigen, die das gerade getan haben? Sind diese Portale nun das Ende des Sexkinos?    [...mehr]


Autor: Ernesto

Das PornFilmFestival vom 22. bis 25. Oktober 2009 findet dieses Jahr bereits zum vierten Mal in Berlin statt. Parallel dazu verläuft das Programm der Erophil- Fachmesse für erotische Literatur. Beide Veranstaltungen wollen vor einem durchmischten Publikum mit viel Selbstbewusstsein und Anspruch Pornografie und Erotik in den Medien aus der Schmuddelecke holen.

PornFilmFestival und Erophil- Fachmesse für erotische Literatur 2009 in Berlin ©Flickr.com/Wrote

Es muss so ca. 1997 gewesen sein, als 4 Mädchen zwischen 13 und 15 auf der elterlichen Kunstledercouch mit knatschroten Köpfen ihren ersten Porno sahen. Schulmädchenreport. Ein Heuschober, zwei Studenten in Schlaghosen, viel Kajal und pfiffige Melodien. Plötzlich kommen die Eltern der einen nach Hause. Schlagartig greift sie nach der Fernbedienung, stellt das Gerät aus und mit einem „Gute Nacht“ stürzen die Mädels auseinander, um in stiller Übereinkunft nie wieder über „Das“ zu reden, was sie da gesehen haben. Eine davon war ich.
Ich bin gut bürgerlich aufgewachsen, meine Mama und mein Papa haben sich lieb, ich bin auf katholischen Ferienfreizeiten mitgefahren, zugegebenerweise ohne katholisch zu sein und in meinem Arm steckte noch nie eine Heroinspritze. Ähnliches kann ich von meinen damaligen Freundinnen berichten – und wenn ich mich so umhöre, hat eigentlich jeder, den ich kenne, schon mindestens ein Mal in seinem Leben einen Porno gesehen. Warum zum Teufel ist „Das“ dann noch immer so ein Tabuthema, über das man nicht spricht, was verächtlich in die Schmuddelecke abgeschoben und mit soziale Degeneriertheit und sexueller Verrohung gleichgesetzt wird, wenn es sich durch alle Schichten, egal ob alt, jung, arm reich, dick, dünn, Mann, Frau, Transgender, hetero- oder homosexuell zieht?

PornFilmFestival 2009 in Berlin

Das PornFilmFestival 2009 in Berlin hat sich zur Aufgabe erklärt mit diesem Tabu zu brechen. Szenegrößen, Darsteller und Interessierte treffen sich seit 2006, um das Genre aus der Schmuddelecke zu holen und ihm einen ästhetischen Rahmen zu liefern.    [...mehr]


Autor: Eileen

In einer Beziehung gibt es mal Höhen und Tiefen. Auch im sexuellen Bereich. Viele, gerade die Frauen, wollen dann sofort etwas dagegen unternehmen. Dabei kommen sie dann zum Beispiel darauf statt einem Spielfilm abends einfach mal einen Porno anzugucken.

Viele Paare gucken gemeinsam Pornofilme, aber nicht nur weil sie sich gerade in einer Krise befinden, sondern auch weil es zu ihrer sexuellen Aktivität gehört. Jeder lebt seine Sexualität anders aus, und wenn man einen Partner hat der gewisse Vorlieben mit einem teilt, ist das doch super. Pornofilme werden in Videotheken öfter verliehen, als die DVDs die im vorderen Raum stehen. Warum? Weil die Nachfrage so hoch ist! Die meisten Videotheken haben auch ein größeren Fundus an Sexfilmen, als an den anderen Filmen.

Ein Pornofilm kann natürlich eine gewisse Art von Vorspiel sein, aber was viel wertvoller ist, ist die Tatsache, dass man so viel über den Partner herausfinden kann. Denn vieles fällt einem leichter wenn man nicht darüber sprechen muss. Und wer überhaupt keinen Bock auf einen Pornofilm als Rettungsaktion für Sex hat, der kann es ja einfach einmal mit dem Kamasutra versuchen.    [...mehr]


Autor: Ernesto

In den Zeiten des Internets und der ständig neu bereitgestellten Filme und Fotos, haben es die kleinen Sexkinos schwer und stehen am Rande ihrer Existenz.

Sexkino - die Geschichte des Pornofimtheaters©flickr / PixelManiatiK

In den 60er und 70er Jahren waren die Pornokinos schwer angesagt und immer ausverkauft, aber wer geht heutzutage schon noch in die Videokabinen, wenn man sich aus dem World Wide Web die Filme bequem nach Hause holen kann und das teilweise sogar kostenlos.

Im Jahre 1899 eröffnete Otto Pritzkow in Berlin das erste Sexkino, damals noch unter dem Namen “Abnormitäten- und Biograph-Theater. Es kamen vor allem die Arbeiter und Bürger, da sie in ein “normales” Theater keinen Zutritt hatten. Es liefen meistens fünf- bis zehnminütige Kurzfilme, die überwiegend Striptease zeigten mit nur wenigen Sexszenen .

Bis in die 50er Jahre wurde dann nur diese Art von Filmen gezeigt, sodass die Pornographie in den Hintergrund gedrängt wurde. Mit dem Aufklärungszeitalter in den 60ern, zeigte man dann auch wieder mehr nackte Haut. Während dieses Zeitalters wurde dann auch die Pornographie legalisiert und liberalisiert. Erst ab dem Jahre 1972 dürfte man Pornos dann auch ohne strafrechtliche Konsequenzen öffentlich vorführen.

In der heutigen Zeit müssen die Sexkinos ums Überleben kämpfen und werden immer weniger.    [...mehr]