» Beziehungen

Autor: Ernesto

Jaja, gemeinsames Wohnen kann so schön sein.. Zumindest, bevor einen der Kreativ-Teufel packt. Ein schnörkelloser Tipp am Rande: Niemals unvorbereitet in die Aufgabe stürzen, gemeinsam die Wohnung zu verschönern!

Was alleine ziemlich chillig ist – ich persönlich liebe das Renovieren vor oder nach einem Umzug, weil die Wohnung dann endlich wieder jungfräulich aussieht – wird im Doppelpack zu einer unerträglich langwierigen Angelegenheit. Das beginnt beim Streichen der Wände.

Wusstet Ihr, wie viele Wandfarben es gibt? Milliarden. Nein, ohne Witz jetzt, es gibt mindestens so viele Wandfarben wie Ameisen.

[...mehr]


Autor: Ernesto

Werbung für eine Fluglinie © flickr / anonfxdpa sagt: Dem Magazin “Gehirn und Geist” zu Folge hat die durchschnittliche sexuelle Aktivität in Beziehungen im Vergleich zu den 80er oder 90er Jahren in Deutschland stark abgenommen.

Vereinfacht gesagt: Die Deutschen ficken weniger als zuvor.

Schuld daran sei die öffentliche Zurschaustellung von Sex in allen Lebensbereichen. Und hey, gut, dass es mal einer anspricht:

[...mehr]


Autor: Ernesto

Das leidige Thema über Autos wird sicher immer ein Krisenpunkt in einer Beziehung sein. Es beginnt ja schon mit dem Autokauf. Männer wollen meist Hightech und viel PS. Es soll doch bitte besser sein, als das Auto von Nachbarn oder Freunden.

Mann am Steuer © elroySF

Ja genau das Thema Auto ist für Männer ein klein wenig an das Ego gebunden. Sie geben sich nur sehr selten mit irgendeinem Auto zufrieden. Es sollte schon ein schnelles Gefährt sein, wie zum Beispiel ein schnelles Sportauto oder ein Audi A3. Wenn es nach den Herren geht, dann würden sie wahrscheinlich ihr Leben lang mit einem PS-starken 2-Sitzer durch die Straßen fahren. Nur wo sollen da bitte die Kinder sitzen?

Für Frauen stehen andere Faktoren eines Autos im Vordergrund. Klar soll es gut fahren, aber sie sehen es mehr als Gebrauchsgegenstand an. Es soll nicht ausgeschlossen sein, dass auch Frauen die Technik von Autos verstehen. Männer dagegen nehmen sich regelmäßig mit viel Liebe Zeit für ihr geliebtes Auto und pflegen es so gut es geht. Mal ganz ehrlich – Manch eine Partnerin wäre froh, wenn sie genauso viel Zuneigung vom Mann bekäme wie der fahrbare Untersatz.    [...mehr]


Autor: Ernesto

ps ich liebe dich flickr ©happy batatinhoDer klassische Liebesfilm, wie es einst bei „Casablanca“, gilt heutzutage als ausgestorbenes Genre. Solch ein Film würde vermutlich gar nicht erst in die Kinos kommen, vielmehr zählt in der heutigen Zeit die Verpackung.  Zumeist finden sich die Liebeleien in Komödien, wo die beiden Protagonisten auf lustige Art und Weise zueinander finden. Jüngst waren solche Filme „Love Vegas“, mit Cameron Diaz und Ashton Kutcher, oder „Verliebt in die Braut“. Desto höher der Bekanntheitsgrad der Schauspieler, umso höher ist der garantierte Erfolg.

Eine Überraschung im Genre der Liebesfilme war „P.S. – Ich liebe Dich!“ mit Hilary Swank und Gerard Butler. Der Film ist nach der Vorlage des gleichnamigen Romanerfolges der irischen Autorin Cecelia Ahern, die mit dem Buch monatelang die Bestsellerlisten in Irland und England anführte. Die Geschichte des Filmes erzählt von Holly, deren Ehemann an einem Gehirntumor gestorben ist. Das Leben scheint für die erst 29jährige kaum noch mit Sinn zu füllen, bis sie den ersten Brief ihres Mannes erhält. Jeden Monat erhält Holly nun Post und wird dank der Anleitung in das Leben zurückgeführt.

Selbst Cecelia Ahern dürfte über den Erfolg überrascht gewesen sein. Nun hat sie mit „Ich hab Dich im Gefühl“ ein weiteres Werk nachgelegt, das an die Erfolge ihres Erstlingsromans heran reichen könnte. Wer also mal wieder so richtig Lust auf Gefühle hat, sollte sich dieses Buch zu Gemüte führen.    [...mehr]


Autor: Eva

Ein Mann ein Wort, eine Frau ein Wörterbuch – so lautet das Klischee. Fast dreimal geschwätziger als das männliche sei das weibliche Geschlecht, hieß es immer und dass Frauen am Tag etwa 20.000 Wörter absondern, Männer hingegen nur 7.000.

Die US-amerikanische Neurologin Louann Brizendine beispielsweise nennt diese Zahlen in ihrem viel beachteten Buch „Das weibliche Gehirn. Warum Frauen anders sind als Männer“. Wer diese Zahlen in die Welt gesetzt hat, bleibt ein Mythos.

Ein Linguist der University of Pennsylvania Mark Liberman, vermutet, dass ein Paar-Berater die Zahlen erfunden hat, um typische Streitereien zwischen Eheleuten anschaulicher zu machen. Etwa nach rel=”lightbox” diesem Muster: „Ein Mann kommt nach der Arbeit nach Hause und hat schon 6850 seiner 7000 Wörter verbraucht, während die Frau ihn mit ihren noch übrigen 13.780 Wörtern empfängt. Er will seine Ruhe – sie will reden.“

Mann und Frau und wie sie reden © Flickr / racka_abe

Die wissenschaftliche Basis für diese Behauptung ist sehr dünn. Bisher wurden in keiner Studie die tatsächlichen Gespräche über eine längere Zeit aufgenommen. Einen neuen Ansatz haben Matthias Mehl und seine Kollegen. Das Team um den deutschen Psychologen hat zwischen 1998 und 2004 fast 400 Studenten aus den USA und Mexiko untersucht – mit einem selbst entwickelten Spezialrekorder, der die Gespräche aufzeichnete. Ergebnis der Studie (veröffentlicht in Science: „Are Women Really More Talkative Than Men?“): Männer und Frauen sprechen im Durchschnitt ungefähr gleich viel, etwa 16.000 Wörter pro Tag.

Berücksichtigen muss man dabei allerdings nicht nur den Charakter der Leute, sondern auch die Situation, in der sie sich befanden. Mehl erzählte von seinem Flug über den Atlantik. Er hatte zehn Stunden lang kaum mehr als „Vielen Dank“ und „Ein Glas Wasser, bitte“ gesagt. Umgekehrt kann man sich vorstellen, dass ein Kundenberater oder Lehrer in der gleichen Zeit sehr viel zu erzählen hat.

Müssen jetzt die Ratgeber in den Mülleimer wandern? Haben Männer und Frauen doch ein ähnliches Kommunikationsverhalten? Dazu müsste man natürlich wissen, was und wie die Leute reden. Plant er den Krieg, während sie Streit schlichtet? Zeigt sie Verständnis, während er Ratschläge erteilt? Matthias Mehl hat die Situationen noch nicht ausgewertet. Es bleibt offen, ob Männer bei der Arbeit mehr als zu Hause sprechen und umgekehrt, ob Frauen viel mehr Wörter mit ihrer besten Freundin als im Meeting verschwenden.

Aber er hat sich angesehen, worüber Männer und Frauen reden und fand rollentypische Muster durchaus bestätigt: „Männer sprechen mehr über Technik, Sport oder Finanzen und Frauen mehr über Mode, Partner, Familie und Freunde.“ Offensichtlich sind Frauen im Durchschnitt tatsächlich eher beziehungs- und Männer eher sachorientiert. Diese Interpretation unterstützt auch die Tatsache, dass die bespitzelten Männer häufiger konkrete Zahlen nannten und die Frauen mehr Personalpronomen („ich“, „wir“, „er“, „sie“) benutzten.

Auch wenn der Paartherapeut falsche Zahlen verbreitet hat, mit der Analyse typischer Konfliktsituationen in Beziehungen hatte er Recht. Relativ gut erforscht ist nämlich ein Phänomen, das Psychologen „Demand-and-Withdrawl“-Verhalten nennen: Die Frau fordert ein Gespräch nach dem Muster, „Wir müssen darüber reden“. Der Mann dagegen zieht sich emotional und verbal zurück. Dieser Zusammenhang könnte, glaubt Matthias Mehl, auch das Märchen von der geschwätzigen Frau erklären. Aus „Meine Frau will ständig über unsere Probleme reden“, wäre dann das verkürzte „Meine Frau redet ständig“ entstanden.

Glückliches Paar © Flickr / pedrosimoes7

Doch ist das nur Spekulation. So wie Mehl auch davor warnt, die empirisch nachgewiesenen Unterschiede zwischen den Themen, über die Frauen und Männern reden, überzubewerten. Männer und Frauen sind sich im Durchschnitt deutlich ähnlicher als es zwei zufällig ausgewählte Männer oder zwei zufällig ausgewählte Frauen sind. Aus irgendwelchen Gründen neigen Menschen dazu, Geschlechtsunterschiede gerne mit einem Vergrößerungsglas anzuschauen.

Vielleicht müssen die Ratgeber nicht komplett umgeschrieben werden, aber sie sollten doch anerkennen, dass es auch ein paar Männer auf der Venus und ein paar Frauen auf dem Mars gibt.    [...mehr]


Autor: Ernesto

Pärchen ohne Probleme flickr©pepewk

So tituliert vor ein paar Tagen die Süddeutsche Zeitung und gab damit ein ganz besonderes Statement zum 10jährigen Jubiläum von Viagra ab. Dabei beruft sich die Online-Ausgabe der Zeitung auf eine medizinische Studie, wonach rund ein Viertel aller Menschen keine Lust auf Sex empfinden. Ihnen würde selbst die Wunderpille nicht auf die Sprünge helfen, weil diese nur die physischen Fähigkeiten der Pille fördert, währenddessen viele „Unlustige“ an psychischen Problemen leiden.

Selbst medizinische Alternativen wie Apomorphin (mit Opium verwandt) oder die Substanz “pt-141″, das ursprünglich als Bräunungsmittel entwickelt wurde, aber überraschende Nebenwirkungen zeigte – plötzlich zahme Nager in wahre Betttiger verwandelte und selbst den Anblick von nackten Frauen in Schatten stellte.

Also mal im Ernst, die Erkenntnis ist nicht sonderlich neu und basiert meiner Meinung nach auf dem neuen gesellschaftlichen Druck, der auf den Menschen lastet. In einer Zeit, wo Beziehungen nur Haltwertzeit einer Eintagsfliege besitzen, steht man bei neuen Partnern ganz besonders unter Druck. Je länger und je ausdauernder, umso besser. Denkste – denn der Stern hat in einem Artikel „Wie lange dauert guter Sex“ eine Studie veröffentlicht, wonach guter Sex zwischen drei und 13 Minuten dauert. Ja was denn nun? Die Folge ist geistige Verwirrtheit, womit man wieder beim Titel des Artikels wäre.

Also lieber den Sex genießen und entspannen, dann klappst auch mit dem Kopf!    [...mehr]


Autor: Ernesto

So ab Mitte Zwanzig geht das meistens los. Sind es anfangs noch minimale Störungen im großen Gefüge, breitet sich die Veränderung nach kurzer Zeit wie eine Seuche aus. Sie erfasst jeden, jeder denkt darüber nach, das Beispiel einiger Mutiger steckt andere an – kurz, es ist nicht zum Aushalten! Jedenfalls so lange nicht, bis man sich selbst dazu entscheidet. Ab dann terrorisiert man alle, die es gerade nicht hören wollen, mit Geschichten über das gemeinsame Wohnen. Wenn einem keiner mehr zuhört, gibt es zum Glück noch das Internet:)

Das Badezimmer - wichtig © flickr / bettybraunDas erste Problem beim Zusammenziehen ist die Wohnung. Groß sollte sie sein, aber nicht zu groß, weil man sich sonst nicht mehr über den Weg läuft. Will man ein gemeinsames Schlafzimmer oder lieber zwei getrennte? Das Bad muss wunderschön blitzen, die Küche möglichst groß sein, ein Balkon wäre auch nicht schlecht, der Schnitt ist immens wichtig und ohne Keller ist die Wohnung schon fast wieder nichts mehr wert. Diesen Ansprüchen moderner Päärchen werden logischerweise die wenigsten Wohnungen gerecht.

Trotzdem würde ich generell dazu raten, lieber länger zu suchen, anstatt die nächstbeste Wohnung zu nehmen. Schließlich wird der Umzug in die neue Wohnung rückblickend das Ereignis sein, welches am wenigsten Reibung verursacht hat. Dafür stellt ein geglückter Umzug die Weichen für einen guten Start ins Zusammenleben.

Chemie stimmt - viel wichtiger. © flickr / mezoneWomit wir beim nächsten Punkt wären. Der Alltag. “Wir sind zusammengezogen, weil wir ja eh die ganze Zeit nur aufeinander hingen.” Leute, die solche Sätze von sich geben, wissen im seltensten Fall, wovon sie reden. “Jeden Abend” ist nicht “die ganze Zeit”, sondern maximal ein Drittel des Tages. Klar, die Rechnung hinkt, aber trotzdem: Lieber bewusst darüber nachdenken, ob man mit diesem Menschen wirklich den ganzen Tag verbringen möchte, als sich hinterher über jedes herumliegende Kleidungsstück aufzuregen. Beziehungen sind auch möglich, wenn die Partner getrennt leben. Nur weil die Vorabendserie das Zusammenziehen als Nonplusultra propagiert, muss man sich nicht blind in einen Haufen Ärger stürzen.

Wenn es funktioniert, ist es natürlich viel schöner. Und angenehmer. Und toller. Das Selbstbewusstsein steigt auch. Und der Sex… Aber davon reden meistens nur diese nervigen Leute, die schon zusammen wohnen.

[...mehr]


Autor: Ernesto

Es gibt Menschen, die werden meistens mit einer Mischung aus Bewunderung und schlecht verstecktem Neid beäugt. Die Rede ist diesmal nicht von Multimillionären und DSDS-Gewinnern, sondern von Päärchen, deren Beziehung über Jahre hinweg hält. Ich oute mich mal gleich zu Beginn als Teil eines solchen, sonst müsste ich ja die ganze Zeit mit meinem Erfolg hinter dem Berg halten. Nebenbei kann ich „ein bisschen“ angeben…

Aber zurück zur langen Beziehung und einer etwas realistischeren Marktanalyse, anders gesagt: Nochmal von vorne. Lange Beziehung?

Viele Leute wollen das gar nicht, weil es ziemlich langweilig klingt. Andere stehen auf sich selbst, auf den Sex, und auf wechselnde Partner oder Ihnen ist das Geld (das Haustier) wichtiger. Ewige Junggesellen sind auch cool und was wäre ein erfülltes Leben ohne den kleinen Seitensprung in der Mittagspause… Alles verständlich.

Aber, und das rechtfertigt in erster Linie die Gedanken darüber, es gibt tatsächlich Leute, die sich nach einer längeren Beziehung sehnen (und nicht nur vom Leben gezeichnete Mittfünfziger, nichts gegen die…) und die es einfach nicht auf die Reihe kriegen. Ich denke da vor allem an bestimmte Bekannte, deren Ziel in der Liebe eigentlich konservativer nicht sein könnte – „Ich wünsche mir.. einen netten Typen und ein Kind. Wie im Film!“ – deren Sexleben und Partnerwahl aber so konfus sind, wie bei einem Hollywoodstar.

Heute die/derjenige, morgen jemand anders und nächste Woche der Freund des Bruders des Partners von letzter Woche – liebe Kinder! Es ist nichts dagegen einzuwenden, Zeit seines Lebens die Sau (und alles andere) rauszulassen. Aber wundert euch doch bitte nicht, wenn das mit der Beziehung dann nicht so lange hält wie im Märchen. Zwei Leute, die zusammen passen, das ist nur zu 50 Prozent Glück, die andere Hälfte muss vom Menschen selbst kommen. Sonst wandert der passende Partner samt wunderbarer Persönlichkeit schnurstracks vorbei und steht lieber am nächsten Club an, als sich um einen zu bemühen.

Hält die Beziehung länger als die Kerze? © flickr / ul Marga

Was also tun? Das nächste Mal, wenn es was werden könnte, mal nicht die durch Soap-Operas und generelle Dramenfreundlichkeit der Medien kultivierte Haltung annehmen „Oh, das wird sowieso nichts“. Sich selbst lieben. Haltung annehmen. Überraschen. Die Partnerschaft ernst nehmen. Die meisten Leute fürchten sich davor, verletzt zu werden. Zu Recht, aber diese Furcht nimmt ihnen auch die Möglichkeit, sich so zu geben, dass eine Beziehung überhaupt entstehen kann.

Ich glaube an Euch! :P

[...mehr]


Seite 10 von 10« Start...«678910