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Sex ist Kopfsache

So tituliert vor ein paar Tagen die Süddeutsche Zeitung und gab damit ein ganz besonderes Statement zum 10jährigen Jubiläum von Viagra ab. Dabei beruft sich die Online-Ausgabe der Zeitung auf eine medizinische Studie, wonach rund ein Viertel aller Menschen keine Lust auf Sex empfinden. Ihnen würde selbst die Wunderpille nicht auf die Sprünge helfen, weil diese nur die physischen Fähigkeiten der Pille fördert, währenddessen viele „Unlustige“ an psychischen Problemen leiden.

Selbst medizinische Alternativen wie Apomorphin (mit Opium verwandt) oder die Substanz „pt-141“, das ursprünglich als Bräunungsmittel entwickelt wurde, aber überraschende Nebenwirkungen zeigte – plötzlich zahme Nager in wahre Betttiger verwandelte und selbst den Anblick von nackten Frauen in Schatten stellte.

Also mal im Ernst, die Erkenntnis ist nicht sonderlich neu und basiert meiner Meinung nach auf dem neuen gesellschaftlichen Druck, der auf den Menschen lastet. In einer Zeit, wo Beziehungen nur Haltwertzeit einer Eintagsfliege besitzen, steht man bei neuen Partnern ganz besonders unter Druck. Je länger und je ausdauernder, umso besser. Denkste – denn der Stern hat in einem Artikel „Wie lange dauert guter Sex“ eine Studie veröffentlicht, wonach guter Sex zwischen drei und 13 Minuten dauert. Ja was denn nun? Die Folge ist geistige Verwirrtheit, womit man wieder beim Titel des Artikels wäre.

Also lieber den Sex genießen und entspannen, dann klappst auch mit dem Kopf!

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