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Schmerzen beim Sex: Was tun?

Schmerzen beim Sex sind für viele Frauen keine Seltenheit. Mitunter verschweigen sie dieses ihrem Partner und holen sich auch keine Ratschläge bei einem Mediziner. Oftmals verweigern die betroffenen Frauen ihrem Partner den Sex, was zu weiteren Problemen führt. In diesem Fall sollte jedoch unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, um den Schmerzen Herr zu werden und den Grund für die Schmerzen zu finden.

In der Medizin werden wiederholt auftretende Schmerzen beim Sex als Dyspareunie bezeichnet. Die Gründe dafür können unterschiedlicher Art sein. Unter anderem können eine Scheideninfektion, mangelnde Befeuchtung der Schleimhaut und auch Tumore dafür verantwortlich sein. Auch ein so genannter Scheidenkrampf, oder auch Vaginismus genannt, kann zu Schmerzen beim Liebesspiel führen. Informationen kann man sich auch in einem speziellen Sexratgeber holen.

Ein Besuch beim Hausarzt kann bereits eine erste Diagnose geben, die auf einer Anamnese und einer körperlichen Untersuchung beruht. Dadurch kann eine geeignete Therapie eingeleitet werden.
Auf jeden Fall sollte ein Arzt so früh wie möglich aufgesucht werden, da dadurch die Gefahr der Verselbständigung der Schmerzen verringert wird und der eigentliche Grund für die Schmerzen herausgefunden werden kann.

Schmerzverstärkung

Oftmals ist es leider so, dass die betroffenen Frauen sich nicht gegenüber ihrem Partner äußern und die Schmerzen beim Sex still ertragen werden. Das kann schließlich dazu führen, dass nur der Gedanke an Sex zu einer Stressreaktion führt, die zu einer Verstärkung des Schmerzes führt.

Organische Ursachen

Hierzu zählen Entzündungen, die durch Herpesviren, Bakterien und Pilze ausgelöst werden.
Weiterhin kann eine Entzündung der Harnröhre oder Blase der Schmerzauslöser sein. Auch die so genannte Lubrikation, wobei es sich um die mangelnde Fähigkeit der Befeuchtung der Scheide handelt, kann für die Schmerzen verantwortlich sein. Auslöser für die Lubrikation ist oftmals ein Mangel an dem Hormon Östrogen. Auch Narben können zu einer Lubrikation führen.
Das Zusammenziehen der Beckenbodenmuskulatur, der so genannte Vaginismus, geschieht ohne bewusste Steuerung und kann Schmerzen beim Sex hervorrufen.
Außerdem können Tumore im Gebiet des kleinen Beckens, Zysten und Abnutzung am Hüftgelenk zu den unerwünschten Beschwerden führen. Eine ärztliche Untersuchung ist aus diesen Gründenabsolut empfehlenswert. Auch sollte in der Partnerschaft offen das Problem gesprochen werden.

Nicht-organische Ursachen

Zu den nicht-organischen Ursachen zählen unter anderem Lustlosigkeit, die durch Depressionen, Stress oder Traumata ausgelöst werden kann. Die nicht-organischen Ursachen sind meistens mit einer einhergehenden Lubrikation verbunden.

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