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Liebesromane und Liebesgeschichten: Die guten Seiten der Literatur!

Der durchschnittliche Liebesroman dient am Besten als Unterlage für Feuerholz – meine Meinung dazu habe ich ja bereits kundgetan. Aber es existieren so viele Bücher, Romane oder nicht, in denen Liebe ein zentrales Thema ist, die zum Besten gehören, was je geschrieben wurde.

Denen tut man natürlich unrecht, verurteilt man „Liebesromane“ pauschal als Schundliteratur. Deswegen hier zwei, drei Werke, nicht alles Romane, sondern völlig kategorienfreie „Geschichten über die Liebe“.

Dshamilja. Kein Roman sondern eine Novelle von Tschingis Aitmatov und nebenbei „die schönste Liebesgeschichte der Welt“, so Louis Aragon im Vorwort. Kann ich unterschreiben. Tieftraurige und wunderschöne Geschichte um Liebe in einem Bergdorf der Kirgisen.

Die dunkle Seite der Liebe von Rafik Schami. Ein ziemlicher Schinken, der seine Stärken in der akkuraten Beschreibung arabischer Lebenssituationen und -probleme hat. Sehr menschlich gezeichnete Protagonisten treffen hier vor dem Hintergrund minutiös gezeichneten arabischen Sittenverhaltens aufeinander. Trotz der Länge ein aufregendes Leseerlebnis.

Sense and Sensibility von Jane Austen: Der Klassiker. Mir persönlich zu sehr „Klassiker“, aber ohne Zweifel sollte man das gelesen haben, wenn es um Liebesromane geht. Der Stil könnte halt für manche Leser etwas altmodisch wirken.

Romeo und Julia. Shakespeare. Nein, ich mag das wirklich! 🙂 Bei den zigtausend schlechten Adaptionen in Film und Fernsehen ist es ganz heilsam, mal das Original zu lesen. Dabei fällt dem einen oder anderen vielleicht auch auf, dass das Ganze eigentlich sehr tragisch gemeint ist.

Das reicht erstmal zum warm werden. Ich werde meinen Bücherschrank nochmal gründlich durchforsten, dann gibts einen etwas weniger „offensichtlichen“ Teil Zwei. 😉

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