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Die Langzeitbeziehung – Kann das gut gehen?

Es gibt Menschen, die werden meistens mit einer Mischung aus Bewunderung und schlecht verstecktem Neid beäugt. Die Rede ist diesmal nicht von Multimillionären und DSDS-Gewinnern, sondern von Päärchen, deren Beziehung über Jahre hinweg hält. Ich oute mich mal gleich zu Beginn als Teil eines solchen, sonst müsste ich ja die ganze Zeit mit meinem Erfolg hinter dem Berg halten. Nebenbei kann ich „ein bisschen“ angeben…

Aber zurück zur langen Beziehung und einer etwas realistischeren Marktanalyse, anders gesagt: Nochmal von vorne. Lange Beziehung?

Viele Leute wollen das gar nicht, weil es ziemlich langweilig klingt. Andere stehen auf sich selbst, auf den Sex, und auf wechselnde Partner oder Ihnen ist das Geld (das Haustier) wichtiger. Ewige Junggesellen sind auch cool und was wäre ein erfülltes Leben ohne den kleinen Seitensprung in der Mittagspause… Alles verständlich.

Aber, und das rechtfertigt in erster Linie die Gedanken darüber, es gibt tatsächlich Leute, die sich nach einer längeren Beziehung sehnen (und nicht nur vom Leben gezeichnete Mittfünfziger, nichts gegen die…) und die es einfach nicht auf die Reihe kriegen. Ich denke da vor allem an bestimmte Bekannte, deren Ziel in der Liebe eigentlich konservativer nicht sein könnte – „Ich wünsche mir.. einen netten Typen und ein Kind. Wie im Film!“ – deren Sexleben und Partnerwahl aber so konfus sind, wie bei einem Hollywoodstar.

Heute die/derjenige, morgen jemand anders und nächste Woche der Freund des Bruders des Partners von letzter Woche – liebe Kinder! Es ist nichts dagegen einzuwenden, Zeit seines Lebens die Sau (und alles andere) rauszulassen. Aber wundert euch doch bitte nicht, wenn das mit der Beziehung dann nicht so lange hält wie im Märchen. Zwei Leute, die zusammen passen, das ist nur zu 50 Prozent Glück, die andere Hälfte muss vom Menschen selbst kommen. Sonst wandert der passende Partner samt wunderbarer Persönlichkeit schnurstracks vorbei und steht lieber am nächsten Club an, als sich um einen zu bemühen.

Was also tun? Das nächste Mal, wenn es was werden könnte, mal nicht die durch Soap-Operas und generelle Dramenfreundlichkeit der Medien kultivierte Haltung annehmen „Oh, das wird sowieso nichts“. Sich selbst lieben. Haltung annehmen. Überraschen. Die Partnerschaft ernst nehmen. Die meisten Leute fürchten sich davor, verletzt zu werden. Zu Recht, aber diese Furcht nimmt ihnen auch die Möglichkeit, sich so zu geben, dass eine Beziehung überhaupt entstehen kann.

Ich glaube an Euch! 😛

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