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Das Liebesglück finden – auch mit Hautkrankheit

Partnersuche mit Hautkrankheiten: Liebesglück finden!Die Suche nach dem zweiten Ich, der besseren Hälfte, dem oder der Herzallerliebsten: Das ist für viele Menschen eine kniffelige Angelegenheit. Menschen mit Hauterkrankungen, die beispielsweise an Schuppenflechte, Neurodermitis oder Akne leiden, tun sich mit der Partnersuche oft besonders schwer. Die gute Nachricht: Es gibt drei praktische Tipps für den Weg zum Liebesglück, die wir Ihnen hier vorstellen.

Selbstwertgefühl stärken

Zum Flirten benötigt man ein gesundes Selbstwertgefühl. Das ist in manchem Fall etwas angeknackst. Vor allem Betroffene, die mit Hauterkrankungen wie Schuppenflechte zu kämpfen haben, fühlen sich oft unattraktiv, sie ziehen sich zurück und lehnen näheren Kontakt zu fremden Menschen ab. In diesem „Rückzug“ liegt eine Schwierigkeit bei der Partnersuche. Denn, wer regelmäßig unter Leute geht, Hobbys und Kontakte pflegt, lernt viel schneller nette Menschen kennen als wer sich im Haus versteckt. Das Selbstbewusstsein stärken und gestärkt am sozialen Leben teilnehmen – so geht es:

  • Machen Sie sich die eigenen Stärken bewusst: Dabei hilft es, eine Liste aufzuschreiben, welche positiven Eigenschaften Sie haben. Fragen Sie auch vertraute Menschen danach. Sie werden sehen, es kommt eine lange Auflistung heraus.
  • Achten Sie auf sich selbst: „Kleider machen Leute.“ Klingt etwas oberflächlich, ist aber wahr. Pflegen Sie Ihren Körper, gönnen Sie sich einen neuen, schicken Haarschnitt oder ein flottes Outfit. Das tut der Seele und dem Selbstbewusstsein gut! Auch Sport hilft. Sie bringen nicht nur Ihren Körper in Bewegung, sondern tun etwas für sich selbst und Ihre Verfassung.
  • Verbannen Sie Ihren inneren Kritiker: Er ist wohl der übelste Feind, wenn es um mehr Selbstbewusstsein geht. Darum lohnt es sich, ihn zunächst zu ertappen, den hartnäckigen inneren Kritiker. Er macht sich durch wiederkehrende, negative Gedanken bemerkbar. Sobald ein solcher Gedanke aufkommt, können Sie nun „Stopp“ sagen. Schließlich sind Sie der „Programmdirektor“. Mit etwas Übung werden Sie es schaffen, das Positivprogramm einzuschalten, an ihre positiven Eigenschaften zu denken und an das, was gut ist. Erfordert etwas Übung, lohnt sich aber!

Gleichgesinnte suchen

Millionen von Menschen haben Hauterkrankungen; allein zwei Millionen Menschen leiden in Deutschland an der Schuppenflechte. Sie sind mit Ihrer Erkrankung nicht allein. Der Austausch mit anderen tut immer gut. In Internetforen und sozialen Netzwerken wie Facebook findet man schnell „Gleichgesinnte“, mit denen man kommunizieren und Tipps austauschen kann. Wenn es um die Partnersuche geht, gewinnen Online-Datingportale immer größere gesellschaftliche Anerkennung. Viele bieten Schnuppermitgliedschaften an, so kann man ausprobieren, ob einem das Internet-Flirten liegt. Einige der Kennenlern-Plattformen sind ausschließlich für Menschen mit chronischen Erkrankungen da.

Mit Offenheit trumpfen

Wenn man einen netten Menschen kennengelernt hat und es funkt, steht man vor der Frage: Wann soll ich von meiner Hauterkrankung erzählen? Dafür gibt es keine allgemeingültige Empfehlung. Eines ist aber gewiss: Es ist nicht ratsam, die Hautkrankheit zu verschweigen. Offenheit kommt hingegen in den meisten Fällen sehr gut an. Und Sie brauchen keine Angst davor zu haben. Sie müssen sich weder rechtfertigen noch das Gefühl haben, sich zu outen. Die Hautkrankheiten sind schließlich weder ansteckend noch in irgendeiner Art „gefährlich“.


Bild: Thinkstock / 186629765 / iStock / Ibrakovic